



Die berufsständischen Versorgungswerke erfüllen ihre Aufgaben in echter Selbstverwaltung - individuell in jedem Berufsstand und in jeder Region. Die Angehörigen des jeweiligen Freien Berufes wählen dazu ihre Mitglieder in die Vertreter-, Delegierten- oder Kammer-Versammlungen. Diese berufsständische und regionale Verankerung spiegelt sich auch in dem jeweiligen Mitgliedschafts-, Beitrags- und Leistungsrecht, das die gewählten Delegierten eines jeden Versorgungswerkes individuell beschließen. Die Selbstverwaltung der Versorgungswerke entspricht allen Prinzipien der repräsentativen Demokratie, insbesondere Partizipation, Kontrolle und Subsidiarität.
Die Regionalität und die Ausrichtung auf den jeweiligen Berufsstand sichern die erforderliche Individualität bei allen Entscheidungen. Zudem schützen das ehrenamtliche Engagement der Selbstverwaltung und die Kontrolle durch alle Mitglieder vor hohen Verwaltungskosten.
Überzeugende Renditen bei der Geldanlage
Die Versorgungswerke erzielen vergleichbare Renditen wie private Versicherungen. Die Zinserträge aus der Anlage des Deckungskapitals spielen für die Leistungskraft eine bedeutende Rolle. Bei der Vermögensanlage sind sie wie die privaten Rentenversicherungen an die Grundsätze des Versicherungsaufsichtsgesetzes gebunden.
Die Anlagen der Versorgungswerke folgen grundsätzlich der Maxime "Sicherheit geht vor Rendite", danach wird ein Großteil der Gelder in festverzinslichen Wertpapieren mit festen Laufzeiten angelegt.
Wie andere Versicherungen oder Pensionskassen auch beschäftigen die Versorgungswerke Anlagespezialisten, damit gewährleisten sie die wettbewerbsfähige und sichere Anlage der Beiträge ihrer Mitglieder. Um die Dynamik der Wirtschaft zu berücksichtigen, erfolgt ein Teil der Vermögensanlage in Aktien und andere renditestarke Anlageformen.
Das hohe Leistungsniveau der berufsständischen Versorgungswerke soll auch zukünftig Bestand haben - ein wichtiger Grund für die Versorgungswerke, die Vor- und Nachteile des Renteneintritts mit 67 Jahren zu erörtern.

Stand: 31.12.2006
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